Eine Gruppe von Worshop-Teilnehmer*innen
Gustav Franz

You Are
Warmly Invited

Workshop mit Alisa Hecke

Workshop Freie Szene
5.11.
Samstag
12:00—16:00
Der kostenlose Workshop richtet sich an darstellende Künstler*innen. Anmeldung über den Landesverband freie darstellende Künste (LAFDK) erforderlich.
Zur Anmeldung

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Die Schwankhalle ist »barrierefrei« (nach DIN 18040-01). Dies betrifft den Zugang zum Foyer, in den Alten und Neuen Saal sowie zu den sanitären Einrichtungen. Alle Veranstaltungsräume der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar. Weitere Informationen zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

Bitte testen Sie sich wenn möglich vor Ihrem Besuch in der Schwankhalle. Wir empfehlen darüber hinaus das Tragen einer FFP2-Maske.

Der Workshop gibt Gelegenheit, Einblick in die künstlerischen Prozesse der Bremer Reconnect-Residentinnen Marlene Ensslen, Sita Kottek und Leonie Greta Hardt zu nehmen und über Reflexion und Feedback in einen gemeinsamen Austausch zu treten. Interessierte Kunst- und Kulturschaffende und Kompliz*innen der Freien Darstellenden Künste sind dazu eingeladen, Ideen und Material im Entstehen zu erleben, die gemeinsamen Erfahrungen zu teilen und im moderierten Gespräch zu reflektieren.

Das kollektive Feedback wird über Fragen angestoßen und führt zu einem Austausch über affektive Erfahrungen und präzise Beobachtung: Was habe ich gesehen, wie hat es auf mich gewirkt, was denke ich darüber? Mit ihrer Expertise tragen die Teilnehmenden maßgeblich zur Weiterarbeit ihrer Kolleg*innen bei und lernen Methoden, um strukturiert und wertschätzend über Kunst zu sprechen kennen.

Das Konzept »You Are Warmly Invited« (YAWI) wurde von Alisa Hecke und Angelika Waniek entwickelt, um Künstler*innen zu verschiedenen Zeitpunkten zu ermöglichen, über den jeweiligen Arbeitsstand in Austausch zu kommen. Ziel dieses Austauschs ist es, unterschiedliche Perspektiven auf die Arbeit einzunehmen, z.B. als Zuschauer*in, Bühnenbildner*in, Expert*in etc. Der konstruktive und kritische Austausch über Entwicklungen und Umsetzungen wird in diesem Format gefördert. Vor allem der Austausch zwischen den Künstler*innengenerationen soll mit diesem Gesprächsformat gestärkt werden. Darüber hinaus soll der Blick auf die eigene Arbeit durch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit zentralen Thematiken erweitert werden.

Alisa Hecke ist Produzentin und Kuratorin für Performing Arts. Sie entwickelt Theaterarbeiten, Recherche- und Ausstellungsprojekte, gestaltet Programme, Workshops und Publikationen. Als Teil der säschsischen Künstler*innen-Initiative und Vorstand des Landesverbands der Freien Theater in Sachsen ist Alisa Komplizin für die Freie Szene und engagiert sich intensiv im kulturpolitischen Feld für gutes Arbeiten in den Darstellenden Künsten, bietet Strategieentwicklung und Antragsberatung für Akteur*innen und Vereine an.

Marlene Ensslen ist 25 Jahre alt, studiert Tanz- und Theaterpädagogik und wohnt seit einem halben Jahr in Bremen. Sie tanzt und spielt Theater seit ihrer frühen Jugend. 2017-19 war sie Teil des Projekts International Munich Art Labs, innerhalb dessen sie bei dem Stück „el sol y la vida“, das auf den Tanztagen Berlin gezeigt wurde, mitwirkte. In Berlin absolvierte sie 2021 eine einjährige Tanzausbildung bei Seneca Intensiv, dort lag der Fokus auf zeitgenössischem Tanz und Urban Styles. Seitdem tanzt und choreografiert sie regelmäßig eigene Tanzstücke mit Freunden und Bekannten und zeigt diese in Ausstellungen, auf Partys und überall, wo es ihr möglich ist.

Sita Kotteck ist 24 Jahre alt und studiert derzeit Tanzpädagogik. Vor 10 Jahren begann sie mit dem Tanz in urbanen Stilen wie House und Hip Hop. Seit 2019 gilt ihr wachsendes Interesse dem zeitgenössischem Tanz. Unter anderem unterrichtet sie Kindertanz in der Etage Bremen, arbeitet in Projekten der Quarteier Dance Company Tenever und ist involviert in Tanzprojekte in Bremer Schulen.

Leonie Greta Hardt (* 1994) ist Theater- und Tanzpädagogin und studierende Kulturwissenschaftlerin und dabei, sich auch als Tänzerin zu begreifen. Leonie reist, schreibt Poesie, denkt in verschiedenen Sprachen und sucht die alltäglichen Künste im Alltag. Leonie schaut gern aus verschiedenen Perspektiven auf diese komplexe Welt: Mal aus Sicht einer Deutsch-als-Fremdsprache-Dozentin, Gemüseverkäuferin, Schreibenden, Produktionsassistentin etc. Leonie arbeitete in verschiedenen Tanz- und Theaterprojekten in Bremen, u.a. mit Quartier e.V., steptext dance project e.V., aber auch in Rumänien und Brasilien. Als Tänzerin war sie zuletzt in einem Projekt mit Nora Amin auf der Bühne.